Aktivitäten- und Fortschrittsbericht

Aktivitäten- und Fortschrittsbericht, Banner Carmen Splitt
Schritt um Schritt.

Was ist eigentlich mein persönlicher Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit
und wie und wo übernehme ich meinen Teil der sozialen Verantwortung?
Das jetzt mal aufzuschreiben, halte ich für eine gute Idee.
Als Bestandteil meines moralischen Testaments führe ich darum nun diesen Aktivitäten- und Fortschrittsbericht.
Zum einen, damit Du weißt, was ich so mache.
Zum anderen, damit ich mich selbst daran erinnere, was ich schon geschafft habe und was von mir noch zu tun ist.

Aktivitäten- und Fortschrittsbericht im Überblick

Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz

Was ich unternommen habe und unternehme, um mich meiner Verantwortung bei den Themen Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz zu stellen.

Nachhaltigkeit Aktivitäten- und Fortschrittsbericht Negative Spuren verkleinern. Positive Spuren vergrößern, Carmen Splitt
Schritt für Schritt in die von mir gewählte Richtung.

Die von mir verursachten Umweltschäden kompensieren

Egal wie viel ich auch immer in meinem Leben ändere,
Fakt eins ist, dass ich bisher sicherlich schon einiges an negativen Spuren in der Umwelt hinterlassen habe.
Fakt zwei ist, dass ich auch nie „perfekt“ darin sein werde, Umweltschäden zu vermeiden.
Was ich allerdings kann, ist,
meine negativen Spuren in der Welt so gut es geht zu verkleinern
und meine positiven Spuren zu vergrößern.

Dazu gehört, dass ich durch mich entstandene Schäden möglichst kompensiere.
Ein toller Weg ist für mich, Bäume zu pflanzen.

Also habe ich damit angefangen. Das wie und wo habe ich in diesem Artikel ausgeführt.

Außerdem habe ich mich damit auseinandergesetzt, in welchen Bereichen ich mich nachhaltiger verhalten kann.
Wobei ich festgestellt habe, dass es bei mir dabei viele Schnittmengen
zwischen meiner beruflichen Tätigkeit und meinem Privatleben gibt.
Bei mir ist das sozusagen ein fließender Übergang, weil ich geschäftlich der gleiche Mensch bin, wie privat.

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Nachhaltigkeit Weniger CO2 verursachen
Weniger CO2 verursachen, Schritt für Schritt!

Meinen CO2-Fußabdruck verkleinern

Es gibt verschiedene Aspekte, die den eigenen CO2-Fußabdruck beeinflussen.
Ich konzentriere mich dabei vorwiegend auf den Aspekt „Stromverbrauch und Stromherkunft“.


Energieverschwendung hat mich schon genervt, als die Grünen noch nicht einmal eine eigene Partei hatten.
Entsprechend begeistert habe ich schon recht früh auf Stromsparlampen gesetzt
und hatte dann auch schon alles auf LED-Sparlampen umgestellt,
als andere sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt gehabt hatten.
Dass ich überall Mehrfachsteckdosen mit Ausschaltknopf nutze
und Geräte nur dann im Stand bye-Modus laufen lasse,
wenn ich ungewollt auf dem Sofa einnicke,
weil ich mal für „nur 5 Minuten die Füße ausstrecken“ will,
ist da nur konsequent. 😉

Ach ja. Und seit einigen Jahren fahre ich statt Auto (lange Geschichte, an anderer Stelle später mehr dazu)
eben vor allem mit Bus und Bahn oder gehe sowieso zu Fuß.

Der nächste große CO2-Posten war dann für mich der Betrieb meiner Websites.

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Prüfung des CO2-Fußabdruck meiner Websites

Im Fußbereich meiner Websites findest Du einen Button mit einer entsprechenden Einschätzung dazu,
wie groß der CO2-Fußabdruck der jeweilige Website ist.

Mehrere Dinge beeinflussen, wie viel CO2 eine Website verursacht.


Ein Knackpunkt ist dabei, wie der Hostinganbieter so „tickt“, bei dem die jeweilige Website gehostet ist.
Ich habe mich da umorientiert und mich für dem Hamburger Anbieter webgo entschieden.

Für diesen Hostinganbieter sprachen gleich mehrere Punkte:

  • Positionierung des Anbieters zum Thema Nachhaltigkeit (Umwelt und Soziales)
    • Nutzung von 100 % Ökostrom in allen Bereichen.
    • SSD-Festplatten im Standard-Angebot (Daten werden schneller und stromsparender verarbeitet).
  • Sicherheitsaspekte gut abgedeckt
    • kostenfreie Let’s Encrypt Zertifikate sind Standard und
      weitere SSL Varianten können kostengünstig gebucht werden.
    • webgo protection system (Kunden sind zum Beispiel voneinander separiert)
  • Performance
    • Schnelle Ladezeiten
    • Sehr gute Erreichbarkeit der gehosteten Websites
  • Service
    • guter FAQ-Bereich zum selber stöbern
    • freundliche und vor allem kompetente Mitarbeiter*innen im gut erreichbaren Support-Team.

Ende Dezember 2020 habe ich den Umzug aller meiner Websites und Domains zu webgo abgeschlossen.

Wenn Du Dich auch für webgo als Hostinganbieter interessierst, dann geht es hier zur Übersicht vom SSD-Webhosting*PBA.
Falls Du ein Paket abschließt, dann gib bei Deiner Bestellung gerne
den Gutscheincode #Wahrnehmungsberg (Rautenzeichen und das Wort Wahrnehmungsberg) ein.
Dann sparst Du einmalig 10 Euro und ich erhalte eine Provision für meine Empfehlung.

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Nachhaltigkeit Plastik-Müll vermeiden
Ich spare Plastik ein und das ist leichter als gedacht.

Plastikmüll vermeiden

Jede*r von uns kennt wohl inzwischen Bilder von Tieren, die an unserem Plastikmüll verrecken.
Kein schöner Anblick. Was also tun?

Der nächste Laden, der ein ohne Plastik-Angebot hat, ist über 20 Kilometer entfernt.
Auch mit Bus und Bahn ist es Essig für die Öko-Bilanz, wenn ich dort zum einkaufen hinfahre.

Aber es gibt ja auch so schon einige Dinge, die ich verändern kann.

Ich sehe folgende Ansatzpunkte:
Verpackungen, (Einkaufs)Taschen, Kleidung, sonstige Textilien, Waschmittel, Shampoo, Zahnpasta, Cremes.

Ich habe damals damit angefangen Plastiktüten zu reduzieren
und diejenigen, die ich trotzdem noch mitnahm, wenigstens dann mehrfach zu nutzen.
Zum Beispiel als Not-Regenschutz oder als Auslauf- und Schmutzschutz in meiner Handtasche
oder halt als Müllbeutel.
Dabei, erst gar nicht in die Verlegenheit zu kommen überhaupt Plastiktüten zu nutzen, hat mir ein Trick geholfen.
Ich habe mich bei Rossmann nämlich mit einem Schwung faltbarer Einkaufsbeutel versorgt
und sie überall verteilt. Im Auto (damals hatte ich noch eins), in allen Handtaschen, Rucksäcken
und Jackentaschen – überall hatte ich die faltbaren Beutel.

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Wiederverwendbare Netze für Obst und Gemüse

Beim Obst und Gemüse kam der Durchbruch in Sachen Plastiktüten, als mein Discounter endlich Mehrfachnetze anbot.
Habe mir gleich ein Dreierpaket gekauft und mindestens 2 immer im Rucksack/ in der Handtasche dabei.
(Gewaschen werden müssen sie ja auch ab und an.)

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Weniger Plastikverpackungen

Plastik bei Verpackungen zu vermeiden fällt mir ziemlich schwer.
Der nächste Verpackungsfrei-Laden ist weit weg und andernorts wird noch immer vorwiegend mit Kunststoffverpackungen gearbeitet.
Auch wenn zu erkennen ist, dass sich hier etwas tut, muss da noch viel geändert werden.
Wieso zum Beispiel unverpackte Walnüsse deutlich mehr kosten, als die in der Plastiktüte aus dem gleichen Erzeugerland, ist mir ein Rätsel.

Ich schau halt, ob ich meine Produkte auch in Gläsern oder Konservendosen erhalte, statt in Plastikflaschen und Kunststofftüten.
Klappt zum Beispiel ganz gut bei Sachen wie Senf und Mayonnaise. Bei Ketschup würde es auch klappen,
aber da bleib ich notgedrungen bei der Plastikflaschenvariante, da die Glasflaschenvarianten deutlich mehr Zucker intus haben.
Seufz. Das zählt zu meinen Kompromissen.

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Kleidung länger tragen und auch danach weiterverwenden

Bei Kleidung halte ich es wie in allen anderen Lebensbereichen.
Erstens muss alles praktisch und bequem sein!
Zweitens sollte sie mir gefallen, damit sie nicht ungenutzt rumliegt.
Drittens sollte sie möglichst mehr positive als negative Spuren in der Welt hinterlassen.

Mir sind Markennamen schnurzpiepegal. Noch gleichgültiger als Modetrends.
Ich trage was mir gefällt, weil es mir gefällt. Und nicht weil ein Label dran geklatscht ist und/ oder weil ein „Style gerade in“ ist.

Man kann mir ja zu Recht so manchen Spleen zuschreiben. Ein Schuh-Tick gehört aber keinesfalls dazu.
Auch sonst kann die Modebranche an mir nur verzweifeln, denn Modetrends gehen mir wirklich am Allerwertesten vorbei.
Mir gehen Leute auf die Nerven, die sich ständig in neuen Klamotten präsentieren, als seien sie auf einer Dauer-Modenschau.

Ich habe also nicht das geringste Bedürfnis einmal jährlich (oder noch öfter) den Inhalt des Kleiderschranks auszutauschen.
Ich trage Kleidung bis ich sie nicht mehr sehen kann (wobei es im Schnitt 10 bis 15 Jahre braucht, bis dieser Zeitpunkt erreicht ist)
oder ich trage sie so lange, bis sie nur noch aus Löchern und schadenfeinigen Resten besteht. Je nachdem, was zuerst davon zutrifft.

Wenn ich Kleidung nicht mehr sehen kann oder sie zu löchrich und fadenscheinig geworden ist, um sie weiter zu tragen,
wird sie ein letztes Mal gewaschen und dann entweder für Handarbeits- und Bastelprojekte weiterverwendet oder als Putzlappen genutzt.

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Weniger Kunststoff in der Kleidung

Reine Kunststoffkleidung war nie mein Fall. Nicht etwa aus vorausahnendem Umweltbewusstsein heraus
(das Kunststoff mal ein Riesenproblem wird, habe ich in den 1970er, 1980er Jahren jedenfalls nicht geahnt),
sondern aus ganz persönlichen Gründen.
Sieht zwar schick aus, aber ich habe in reinem Polyester und Polyacryl schon immer besonders schnell und besonders stark geschwitzt.
Also habe ich lieber Baumwolle, Leinen und Wolle getragen.
Dass ich da auch ökologisch auf dem richtigen Weg bin, ist mir erst vor ein paar Jahren klar geworden.
In letzter Zeit beobachte ich im Bekleidungshandel, dass mehr Produkte aus natürlichen Materialien angeboten werden.
Eine Entwicklung die mir sehr entgegenkommt und mir die Suche erleichtert.
Wobei ich eins klar sage: Auch ich greife ab und an noch zu Kleidung mit Polyesteranteil.
Aber immer seltener. Weil es immer mehr bessere Alternativen gibt.
Schau beim nächsten Einkauf einfach mal ins Etikett, bevor Du Dich entscheidest zur Kasse zu gehen oder weiterzusuchen. 😉

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Nachhaltigkeit Lebensmittel wertschätzen
Lebensmittel sind Mittel, die Leben ermöglichen.

Lebensmittel wertschätzen

Ich bin von meiner Oma erzogen worden.
Auch mein Verhältnis zu Lebensmitteln hat das stark geprägt.

Es gab bei ihr nie den Zwang, „das gegessen wird, was auf den Tisch kommt“
oder „das erst aufgestanden wird, wenn alles aufgegessen wurde“.

Sie hat mich die Achtung vor Lebensmitteln auf andere Weise gelehrt.

Meine Oma hat mich ermutigt immer wieder neue Dinge,
mir unbekannte Lebensmittel und Gewürze,
andere Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmethoden
zu probieren.
Einfach auch mal mutig und wild zu kombinieren,
selbst zu entscheiden, ob alte oder neue Methoden für mich besser sind.

Sie hat mir auch beigebracht, mir eine normale Portion auf den Teller zu legen,
statt ihn überlaufen zu lassen. Denn ein Nachschlag war kein Problem.
Essen, das dann doch nicht gegessen wurde, nachdem es auf dem Teller landete
und deshalb auch nicht anderweitig genutzt werden konnte, das, ja, das war hingegen ein Problem.

Und ich habe von ihr gelernt, wie Lebensmittel vom Feld und aus dem Stall schließlich auf den Teller und in die Tasse kommen.
Ich habe Obst und Gemüse gesät mit Oma, geerntet und für die Vorratshaltung weiterverarbeitet.
Putzen, schälen, entkernen, entsaften, blanchieren, einkochen, einfrieren, Getreide schroten, Brot backen – ich habe mit Begeisterung mitgemacht.

Beim Urlaub auf dem Bauernhof war es wieder meine Oma, die mich darin bestärkt hat,
mir alles anzusehen und überall – wann immer ich wollte – mitzuhelfen.
Und ich wollte. Und ob ich wollte!
Ob ausmisten und füttern oder mit der Sense die Wiesen mähen und Heu machen,
ob Almabtrieb, Hühnereier suchen oder Schafe scheren oder Kuhmilch buttern
– ich war überall dabei und habe geholfen wie ich konnte. Und es hat mir einen Mordsspaß gemacht.
Auch eine Ferkelgeburt habe ich erlebt,
inklusive des, von der Mutter leider totgedrückten, erstgeborenen Ferkels.
Ich habe beim Dorfwirt im Urlaubsort die Wildschweine gefüttert, die später auf dem Teller landeten.
Und die Schafe, die ich über den Sommer begleitet habe,
habe ich im Herbst halbiert an den Scheunentoren hängen sehen.
Durch all dies habe ich gelernt, dass Lebensmittel wertvoll sind und keine Wegwerfartikel.

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Auf Herkunft und Produktionsmethoden und Transportwege achten

Ich würde jetzt gerne sagen können, dass ich mich nur von regionalen Produkten in Bioqualität ernähre.
Doch obwohl ich die Landwirtschaft ein wenig kennengelernt habe, stimmt das leider nicht.
Inzwischen greife ich zwar wenigstens relativ regelmäßig mal zu Bioprodukten.
Und ich achte auf Produktionsmethoden, kaufe also beispielsweise Eier aus Freilandhaltung.
Meistens sind es aber weiterhin Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft, die im Einkaufswagen landen.
Regional einzukaufen ist ziemlich schwierig. Oder ich hab den Dreh noch nicht raus, wer weiß.
Aber ich weigere mich zum Beispiel, Kartoffeln aus Ägypten zu kaufen oder Tomaten aus Marokko.
Kleine Schritte in die richtige Richtung.
Dennoch: In dem Bereich ist bei mir noch viel Luft nach oben.

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Auf Inhaltsstoffe achten

Weniger stark verarbeitete Lebensmittel sind die besseren Lebensmittel.
Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes wertvoller!

Ich bringe es mal auf den Punkt, wie ich das inzwischen empfinde:

Umso länger die Zutatenliste ist,
desto ekliger ist für mich das Endprodukt.

– Carmen Splitt, 25.01.2021

Ich achte beim Einkauf also auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln.
Zu Anfang war ich verblüfft und verärgert darüber, dass so viele Aromastoffe, Geschmacksverstärker und billige Füllstoffe im Essen
zum Normalzustand für die industrielle Lebensmittelerzeugung geworden ist. Und damit auch zum Normalzustand auf unseren Tellern.

Jetzt bin ich es nicht mehr. Verblüfft meine ich. Nein, verblüfft bin ich nicht mehr.
Es geht schon sehr lange darum, immer mehr immer günstiger zu produzieren.
Lebensmittel sind zu einem Allerweltsgegenstand geworden und zu einem Wegwerfprodukt degradiert.

Verblüfft bin ich also nicht mehr. Verärgert bin ich weiterhin.

All das geht zu Lasten gleichermaßen
der Verbraucher*innen als auch der Landwirt*innen als auch der Handwerksbetriebe im Lebensmittelsektor (Bäckereien, Metzgereien und Co.).
Profitieren tun davon vor allem die Lebensmittelindustrie und der Handel.

Ich achte also darauf, möglichst immer mehr Nahrungsmittel im Grundzustand zu verwenden.
Ich kaufe mir zum Beispiel statt eines Joghurts mit Erdbeeraroma lieber Naturjoghurt
und mache mir ein paar frische Erdbeeren oder ein paar ungesüßte TK-Erdbeeren hinein.

Oder backe mir selbst ein Brot, ganz ohne braunfärbenden Karamellsirup,
der meiner Meinung nach im Brot nichts zu suchen hat.

Das bewusstere ernähren klappt nicht immer.
Manchmal greife ich zur Fertigpizza. Oder zum Salatdressing und ähnlichem.
Ich vergleiche dann halt die Inhaltsangaben und wähle das kleinstmögliche Fertigprodukt-Übel.
Aus Bequemlichkeit und – wenn überhaupt – nur mäßiger Reue. Aber ich habe auch nie behauptet perfekt zu sein.

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Nachhaltigkeit in den Bereichen Kunst, Kultur, Religion, Politik und Soziales
Nachhaltigkeit in den Bereichen Kunst, Kultur, Religion, Politik und Soziales.

Kunst, Kultur, Religion,
Politik und Soziales (inklusive Gesundheitsthemen)

Was ich unternommen habe und unternehme, um mich meiner Verantwortung
bei den Themen Kunst, Kultur, Religion, Politik und Soziales zu stellen.

Ich bin mit Werten groß geworden.
Ich bin mit positiven und negativen Extremen groß geworden.
Und mit allem, was zwischen diesen Extremen lag.


Ich fand es auch darum schon als Kind überlebenswichtig, die Welt zu definieren,
mich zu den Definitionen zu positionieren.
Die Definitionen und Positionierungen anderer zu erfassen und zu verstehen.
Und alles und jeden zu hinterfragen, insbesondere jedoch immer wieder,
ob meine eigenen Definitionen und Positionierungen noch der mir bekannten Realität entsprachen,
oder sich Fakten und andere Entscheidungsgrundlagen zwischenzeitlich geändert hatten.

Klingt kompliziert? Ist es für andere wohl wirklich. Ich weiß es nicht.
Für mich ist all das nicht schwierig. Es ist Normalität.
Denken und auf die gewonnenen Erkenntnisse zu reagieren – das ist für mich wie atmen.

Das ist ein so natürlicher, tief mit meiner Existenz verwobener, Vorgang,
dass es einer bewussten Entscheidung und einer enormen Kraftanstrengung bedarf, es für einen Moment nicht zu tun.
Würde ich es zu lange einstellen, hätte es auch dieselbe Wirkung, wie das einstellen des Atmens – meinen Tod.

Damit meine ich nicht etwa „nur“ meinen geistigen-seelischen-psychischen Tod.
Würde ich das denken, nachdenken, überdenken, weiterdenken unterlassen
– ich bin sicher, auch mein Körper würde aufhören zu existieren. Er hätte keinen Existenzgrund mehr.

Ich denke also permanent nach. Ich analysiere. Ich definiere. Ich positioniere mich.
Und wenn ich bei meiner Erfassung der Welt auf Probleme in der Welt stoße,
dann bemühe ich mich, zu deren Lösung beizutragen.

Das tue ich zum einen, indem ich über das, was sich für mich nach all dem Denken herauskristallisiert,
schreibe, spreche oder es anderweitig sichtbar mache.
Zum anderen dadurch, dass ich mich bei öffentlichen Diskursen einklinke und meine Positionen darlege.


Also dadurch, dass ich meinen Beitrag zur Meinungsbildung leiste.

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Schwerpunkt: Glauben

Mein Glauben ist mir wichtig. Er ist Bestandteil meines alltäglichen Lebens, nicht nur an Feiertagen.
Was meine ich damit?

Jedenfalls nicht, dass ich herumrenne und behaupte, die alleingültige Wahrheit gefunden zu haben.
Das habe ich nicht. Nicht einmal für mich selbst. Erst recht nicht für Dich oder andere.
(Nimm das, was ich für mich herausgearbeitet habe und mit Dir teile einfach als Inspiration
für Deine eigenen Überlegungen, Deine eigenen Definitionen und Deine eigenen Positionierungen.)

Dass mein Glauben mir wichtig ist bedeutet jedoch, dass mein Leben auf Werten beruht, für die ich einstehe.
Es bedeutet auch, dass ich mich mit meinem Glauben permanent auseinandersetze.
Es bedeutet auch, dass ich neben Motiven aus unserer Gesellschaft und aus Literatur, Filmen und Fernsehserien
eben auch mal auf Geschichten und Beispiele aus der Bibel zurückgreife,
um Dir eine ungewohnte Perspektive auf einen Sachverhalt zu eröffnen.

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Kulturgottesdienste von Herrn Pastor Florian Schwarz und seinem Team

Ich bin ein überzeugter Fan der Kulturgottesdienste von Herrn Pastor Florian Schwarz und seinem Team.
Und das ist mehr als erstaunlich.
Als ich Kind/ Jugendlicher war, fing nämlich dieser unsägliche Hype an, der bis in die heutige Zeit die scheußlichsten Blüten treibt
– die in Kirchenkreisen weit verbreitete Ansicht, dass Gottesdienste um jeden Preis „aufgepeppt“ werden müssten.

Gefühlt mindestens jede*r zweite Pastor*in war der Ansicht, zur Gitarre greifen zu sollen,
um den Gottesdienst in höchst eigener Person musikalisch zu begleiten.
Oder wenigstens ein paar Kinder mussten herhalten und ein Stück aufführen oder ein Kinderchor hatte zu singen.
Oder alternativ hatte einer der vielen Gospelchöre zum Einsatz zu kommen, die wie Pilze aus der Erde schossen.

Alles für sich gesehen ehrenwerte Ideen. Mit viel Engagement durchgezogen.
Oft auch wirklich gut in der Durchführung und berührend, in Abschnitten sogar geistig anregend.

Aber was als Mittel zum Zweck begann, wurde zunehmend wichtiger als das Ziel.
Es ging immer weniger darum, die Menschen dafür zu begeistern, einen Gottesdienst zu besuchen.
Zunehmend ging es darum, den Leuten eine „Show“ zu bieten, damit sie in die Kirche kamen und am Rande zufällig außerdem noch ein Gottesdienst stattfand.
Der eben in Kauf genommen werden musste, wenn man/ frau in den „Genuss“ der Showeinlage kommen wollte.
(Oder dazu moralisch zwangsverpflichtet war, da eine*r der kleinen und großen Künstler*innen zur Verwandtschaft zählten.)

Die „Show“ war nicht mehr Gottesdienst-begleitend/ Gottesdienst-unterstützend, sondern wurde zum Ziel des Kirchenbesuchs.
Und genau das war es, was mich schon immer auf den Pinn trieb und nachwievor auf der Palme sitzen lässt.

Wenn es in einem Gottesdienst nicht um die Predigt geht, nicht um das nachdenken über ein Thema,
sondern um reine zweckentkoppelte Bespaßung – dann empfinde ich das einfach als abartig.
Darum verabscheue ich diese Art von „Gottesdiensten“ zutiefst.

Also wieso bin ich dann ein Fan der Kulturgottesdienste von Pastor Florian Schwarz und seinem Team?
Da geht es doch genau darum, durch Beiträge aus Kunst und Kultur mehr Menschen in die Kirche zu locken und das war’s dann, oder?

Davon ging ich bei meinem ersten Kulturgottesdienst ehrlich gesagt auch aus.
Andererseits hatte ich schon einige Predigten von Herrn Pastor Schwarz gehört und in ihm „meinen“ Seelsorger gefunden.
Und war der Ansicht, dass ich das blöde Show-Drumherum halt hinnehme, weil die Predigt mir das wert sein würde.
Warum war ich dieser Ansicht?


Ich begegnete Herrn Pastor Florian Schwarz erstmals beim Vorgespräch zur Beerdigung meiner geliebten Oma
und fühlte mich auf Anhieb verstanden und geborgen.
Dann war dann auch noch die Beerdigungspredigt die Beste, die ich je gehört habe.
Aus meine Mund ist das mehr als ein Lob. Es ist eine Auszeichnung!
Denn ich war in meinem Leben schon auf sehr, sehr, wirklich sehr vielen Beerdigungen.
Für diese Beerdigungspredigt bin ich Herrn Pastor Florian Schwarz
bis zu meinem Tod und darüber hinaus dankbar.

Danach habe ich gezielt Gottesdienste besucht, die von ihm gehalten wurden.
Um zu sehen, ob diese Predigt „nur“ ein Glücksfall war
oder ich endlich einen Seelsorger gefunden hätte, den ich ernst nehmen kann.
Was soll ich sagen – jede einzelne Predigt hat mich berührt,
hat etwas in mir ausgelöst, hat mich dazu gebracht,
mich intensiv mit den verschiedensten Fragen auseinander zu setzen.
Sie alle haben mich aufgewühlt und mir zugleich einen Ruheanker geliefert,
den ich immer wieder anlaufen kann. Manches davon beschäftigt mich nun schon seit Jahren.

Mein erster Kulturgottesdienst hat mich dann übrigens zusätzlich positiv überrumpelt.
Es war tatsächlich ein Gottesdienst, bei dem Kunst und Kultur die Predigt unterstützten, begleiteten, verstärkten.
Die Predigt war es, die im Mittelpunkt stand, das Nachdenken über das Thema Zughörigkeit und Ausgrenzung.

Und so ist es bei allen seinen Kulturgottesdiensten:
Kunst und Kultur bilden einen begleitenden Rahmen für den Gottesdienst.
Sie mögen der Grund sein, warum kirchenferne Menschen den Weg in die Kirche finden.
Aber es sind seine Predigten, die Menschen dazu veranlassen, sich danach auf den Weg zu machen,
um an einem „ordinären“ Gottesdienst teilzunehmen.
Und dass Menschen der Kirche eine Chance geben, ihnen zu zeigen,
dass sie etwas zu sagen hat, dass für ihr Leben relevant ist.


Pastor Florian Schwarz ist „mein“ Seelsorger. Der Seelsorger meines Vertrauens.
Nicht wegen der Kulturgottesdienste. Sondern trotzdem.
Diese interessieren mich aufgrund seiner Predigten.

Ich fand in Pastor Florian Schwarz den Seelsorger, den ich mein Leben lang gesucht hatte:
Einerseits erzkonservativ (Das Doppelgebot der Liebe ernst nehmend, sich selbst hinterfragend,
konsequent auch dann, wenn es unangenehm wird.) und gleichzeitig andererseits weltoffen, neugierig,
ein guter aktiver Zuhörer und ein lebensnaher Prediger, der nicht vorgibt, alles zu wissen.

Und ich hoffe, dass er auch meine Beerdigungspredigt halten wird
oder – falls die Umstände dies unmöglich machen – er zu einem späteren Zeitpunkt einen Gedenkgottesdienst für mich hält.
Außerdem hoffe ich sehr, dass er beim Besuch meines Grabs ein Gebet spricht
und mir bei der Gelegenheit sowohl etwas Lustiges berichtet,
als auch etwas Schönes aus seinem Leben erzählt.
Ich wünsche mir nämlich von Herzen, dass er und die Menschen, die er liebt, glücklich sind.

Denn Pastor Florian Schwarz ist nicht nur „mein“ Seelsorger. Ich betrachte ihn als Freund.

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Hackathon #glaubengemeinsam

Apropos ungewohnte Perspektiven.
Vom 03. bis 05. April 2020 habe ich an meinem ersten Hackathon teilgenommen.
Er entstand dank der Initiative der Jugenddelegierten der EKD Synode, lief unter dem Hashtag #glaubengemeinsam und es drehte sich um die Frage, wie durch die Kirche heutzutage Menschen und Glauben miteinander in Kontakt kommen können.
Ich schaute mich am Starttag um und entschied, mich während des Hackathons der Projektgruppe #AgileKirche anzuschließen.

In dem Video hier (1 Minute und 57 Sekunden)
haben wir unsere Diskussionsergebnisse zusammengefasst.

Falls Dich die Technik und die Organisation des Hackathons
im Allgemeinen interessiert, dann schau mal in
dieses Video (1 Stunde 7 Minuten 16 Sekunden) hinein.

Beim Hackathon konnte ich einen Blick auf mehrere interessante Ideen werfen.
Und ich fand es ermutigend, dass die Teilnehmer*innen sich offen untereinander ausgetauscht haben.

Gleichzeitig hat die Veranstaltung für mich noch einmal unterstrichen,
wie weit sich kirchliches Denken vom Lebensalltag der Menschen entfernt hat.
Der Hackathon und das damit verbundene Drumherum haben für mich nochmals deutlich gemacht,
warum ich das, was aus Kirche geworden ist, schlichtweg nicht mehr ertrage.
Weshalb ich – auf meine Weise – etwas dazu beitragen muss, sie zu verändern.

Warum ich weiter gegen kirchliche Ignoranz, Arroganz und Intoleranz angehen muss
und wie unfassbar schwer es sein wird, die Kirche aus dem Wust der menschengemachten Gesetze
und Verordnungen herauszuziehen, unter dem sie schon so lange begraben liegt und qualvoll erstickt.

Und um wieviel schwerer es erst sein wird, die starren Strukturen aufzubrechen,
damit Kirche aufhört, ein sich selbst beweihräuchernder Verwaltungsapparat zu sein.
Sondern sich stattdessen wieder auf das Doppelgebot der Liebe als einzige Gesetzgebung konzentriert
und so wieder zu einem lebendigen, wachsenden, sich weiterentwickelnden Organismus wird.

Das wird ein langer und harter Weg.
Und ich kann meinen Beitrag dazu nur auf meine eigene Art und Weise dazu beitragen.
Das wiederum, tue ich gerne.

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Schwerpunkt: Wissenschaft

Ich bin ein Kopfmensch. Ich analysiere alles, inklusive Emotionen und Glauben.
Es gibt Menschen die glauben einfach, weil sie glauben. Ich wüsste ganz gerne, wie sich das anfühlt.
Denn egal, worum es geht. Ich entscheide vom Kopf her. Nachdem ich alle mir bekannten Fakten abgewägt habe.
Auch für meinen Glaube habe ich mich auf diese Weise entschieden.

Fakten und gute, logisch nachvollziehbare Argumentation sind für mich relevanter als Emotionen.
Ich würde nie etwas nur deshalb machen, weil alle anderen es machen.
Ich würde auch nie etwas nicht tun, nur um mich ja keiner Mehrheit anzuschließen.
Erst recht tue ich nichts, nur weil man es von mir erwartet.
Ich wäge ab, was ich wann sage oder tue oder eben auch nicht sage oder nicht tue.
Und ich übernehme die Verantwortung für meine Entscheidungen.

Um Entscheidungen treffen zu können, müssen Fakten auf den Tisch.
Und wem haben wir die meisten der uns bekannten Fakten zu verdanken? Richtig, der Wissenschaft.

Also liegt für mich die logische Schlussfolgerung klar auf der Hand, dass ich meinerseits die Wissenschaft unterstütze,
damit wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, sowie allgemein bekannt und frei zugänglich gemacht werden.

Die erforderliche Geduld habe ich dafür.

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Soziale Verantwortung am Radon Messprogramm teilgenommen
Infografik. Mein Schriftverkehr mit dem NLWKN, um den zeitlichen Ablauf zu verdeutlichen.

Messungen Radon-Strahlung

Radon ist ein natürlich vorkommendes Edelgas.
Es ist radioaktiv und es steht bei den Ursachen für Lungenkrebs an zweiter Stelle, direkt nach dem Rauchen.
Nicht das Gas selbst, sondern seine Zerfallsprodukte sind das gefährliche an der Geschichte.
Na ja, das Ergebnis bleibt gleich. Umso intensiver der Kontakt mit Radon,
desto größer die Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden Gesundheitsstörungen.
Radon ist eine geruchlose und unsichtbare Gefahr. Es kommt überall in der Natur vor.
Aber in Gebäuden, tja, in Gebäuden konzentriert Radon sich und kann ganz schnell sämtliche Grenzwerte sprengen.
Hängt ganz davon ab, wie der Boden beschaffen ist, auf dem das Gebäude steht und natürlich davon,
wie gut oder schlecht ein Gebäude gegen Radon baulich gesichert ist
und ob die Gebäudenutzung mit ausreichender Belüftung verbunden ist.

Die gute Nachricht: durch Messungen kann die Konzentration des Gases Radon ermittelt werden.

Im Dezember 2019 hatte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN dazu aufgerufen,
eine Messung der Radonbelastung in der Raumluft vorzunehmen. Die Messgeräte dafür wurden kostenfrei zugeschickt.
Die Auswertung der Messung und Mitteilung der Ergebnisse erfolgte ebenfalls kostenfrei.
Die Ergebnisse habe ich im Juli 2020 erhalten.
Hinweis: Ein Klick auf die Grafik öffnet sie vergrößert, in einem separatem Tab/ Fenster.
Die Infografik zeigt den Schriftverkehr und den zeitlichen Ablauf.

Ich habe mich beteiligt und so dazu beigetragen, dass der NLWKN eine möglichst große Datenbasis hat,
um die nun gesetzlich vorgeschriebene Ausweisung von Radon-Vorsorgegebieten für Niedersachsen vornehmen zu können.
Die Ergebnisse werden dann bei der nächsten Überarbeitung auch in das
Kartenmaterial der allgemeinen Risikoeinschätzung des Bundesamts für Strahlenforschung (BfS) eingehen.
Und wie es bei der Wissenschaft so ist: Mein kleiner Datensatz wird auch noch Jahre nach meinem Tod
ein kleiner Bestandteil eines großen wissenschaftlichen Puzzles sein. Kein weltbewegender Bestandteil.
Es sind keine sensationellen Erkenntnisse damit verbunden.
Dennoch, ein schönes Gefühl, dass mich etwas auf lange Sicht überdauern wird.

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Schwerpunkt: Demokratie

Ich bin dankbar dafür, in Deutschland zu leben. In einem Rechtsstaat. In Freiheit. In einer Demokratie. Für diese Demokratie einzustehen, sehe ich als mein Recht und meine Pflicht an. Für die Erinnerungskultur einzustehen, sehe ich als mein Recht und meine Pflicht an. Für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzustehen, sehe ich als mein Recht und meine Pflicht an.

Das bedeutet für mich zwischen Patriotismus und Nationalismus zu unterscheiden.

Das bedeutet für mich eine ganz klare Positionierung gegen den Antisemitismus einzunehmen.

  • Mit grafischen Statements auf Facebook und Co.
Jüdisches Leben gehört in meine deutsche Heimat
Wenn jüdische Mitbürger*innen angegriffen werden, ist das eine Vergrößerung unserer Schande!

Und es heißt für mich, gegen die Aussage anzugehen, das “Migration die Mutter aller Probleme” sei.

Es bedeutet für mich, dass ich die Auffassungen jedes religiösen Menschen, gleich welcher Religion sie/ er sich zugehörig fühlt, respektiere, so lange dieser Respekt mir gegenüber erwidert wird. Ich selbst bin Christin, streitbare Lutheranerin, um genau zu sein und bin Mitglied der Evangelisch-lutherisches Landeskirche Hannovers, mit deren Entwicklung ich so meine Probleme habe. Für mich gilt das Doppelgebot der Liebe. Punkt. Für die Landeskirche und ihre (Irr)Führung sind andere Dinge (Macht und Eigentum, geschützt von menschengemachten Kirchengesetzen) wichtiger. Nicht zuletzt auch wichtiger, als die Grundrechte ihrer Mitarbeiter*innen oder die Rechte ihrer anderen Mitglieder. Die zu wenig Schutz haben. Für mich bedeutet das, dagegen anzugehen. Auch hier gilt es, unsere Demokratie zu verteidigen. Und noch viel mehr, als „nur“ sie.

Soziale Verantwortung Bedingungsloses Grundeinkommen
Finde die richtigen Multiplikatoren für das jeweilige Thema und „sprich“ sie auf die richtige Weise an!

Petitionen sind für mich ein weiterer Weg,
um meinen Beitrag für unsere Demokratie zu leisten.

Denn hier geht es um Meinungsbildung und Standpunkt-Vertretung.

Daher unterschreibe ich Petitionen, wenn ich ein Thema unterstützen will.
Eine Petition ist mir besonders wichtig und zwar
diese Petition an den Bundestag für die Einführung eines Grundeinkommens,
das während der Corona-Pandemie helfen soll.

Sie war am 14.03.2020 gestartet.
Am 31.03.2020 war ich erst Nummer 1.406 unter den Mitzeichner*innen.

Also habe ich geschaut, wie mehr Schwung in die Sache gebracht werden kann
und habe die Pressestelle von mein-Grundeinkommen.de über die Petition informiert.

Hinweis:
Ein Klick auf die Grafik mit den E-Mails und sie öffnet sich vergrößert in einem separaten Tab.

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Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie ist in jeder Hinsicht eine Herausforderung. Gesundheitlich, beruflich, (zwischen-)menschlich und gesellschaftlich.
Als geistige Prepperin gehe ich bei scheinbar unüberschaubaren Krisen wie folgt vor:

  1. Informationen aus seriösen Quellen zusammenstellen und fortlaufende (Neu)Einschätzungen vornehmen.
  2. Parallel überlegen, welchen Beitrag ich zur Lösung im eigenen Umfeld beitragen kann und loslegen.
  3. Gleichzeitig denke ich darüber nach, was in größerem Kontext erforderlich ist, was ich dazu beitragen kann und lege los.
  4. Notiere ich zeitgleich alles, was nach der Krise notwendig/ wünschenswert ist und verfolge diese Überlegungen weiter.

Entsprechend habe ich erst einmal eine Übersicht mit seriösen Informationsquellen zu Corona zusammengestellt, die Du hier findest.
Außerdem habe ich weitere hilfreiche Artikel in der Kategorie Corona-Hilfe zur Selbsthilfe verfasst, die Du hier durchstöbern kannst.

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Methodik bei meinem Aktivitäten- und Fortschrittsbericht

Meinen Aktivitäten- und Fortschrittsbericht habe ich Ende Januar 2021 begonnen.
Und zwar mit einem ersten groben Überblick.
Ich bin sicher, dass mir noch eine Menge mehr wieder einfallen wird, was ich im Laufe der Zeit bereits alles so gemacht habe.
Sicher wird auch noch so einiges dazu kommen. Nun, ich werde es Dir berichten.

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– Carmen Splitt aka #CSKreuzspinnerin

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige, die ihr Online-Dasein aktiv selbst gestalten wollen. Gerne berate und begleite ich auch Dich dabei, mit Deinen Werten mehr Menschen zu erreichen, selbstsicherer im Umgang mit der Technik und dem Marketing zu werden und Dich wohler zu fühlen, wenn Du auf Facebook und Co. unterwegs bist. Warum? Weil ich als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs bin und Du gerne an meinen Erfahrungen teilhaben darfst. Ich bin im Netz sowohl mit meinem Klarnamen präsent als auch unter #CSKreuzspinnerin und @CSKreuzspinnerin bekannt und betreibe in eigenem Namen und auf eigene Rechnung mehrere Websites und Blogs, inklusive entsprechender Profile in den sozialen Medien. Die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner eigenen Selbständigkeit (seit 2013) ausdrückt. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil. (Den Begriff Querdenkerin lasse ich mir von Nationalsozialist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen weder vereinnahmen noch vermiesen! Dennoch ist dieser ursprünglich tolle Begriff von den diversen Spinner*innen derart missbraucht worden, dass ich ihn bis auf Weiteres nicht mehr nutzen werde. Es ist eine Frechheit, dass diese Einbahndenker*innen meinen, sie würden "querdenken". Denn querdenken heißt einen Sachverhalt von verschiedenen Blickpunkten zu betrachten und bereit zu sein, stets die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Und es geht darum Lösungen für Probleme zu finden. Nicht darum, durch wahnhaftes Verhalten Probleme zu verursachen. Dieses rechtslastige Gesöcks geht mir auf den Geist. )

1 Antwort

  1. 4. März 2021

    […] Mein persönlicher Aktivitäten- und Fortschrittsbericht in Sachen Nachhaltigkeit und soziale Verant… […]

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