Deine Hilfe nach Putins Angriffskrieg auf die Ukraine

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine fordert viele Opfer. Jede*r von uns kann etwas dazu beitragen, um das Leid zu lindern.
Du kannst helfen!
Mit Deiner Solidarität, Deinem Zuhören oder Deinem Anpacken
oder in dem Du Zeit und Wissen zur Verfügung stellst oder Geld spendest.
Hilfe nach Putins Angriffskrieg und für die Opfer seines Überfalls ist auf vielfältige Weise möglich.
Hier eine Sammlung von wichtigen Informationen zu Hilfsangeboten und einige Möglichkeiten, wie Du selbst etwas tun kannst.
Ich ergänze sie immer dann, wenn mir etwas auffällt, das nützlich ist.

Inhaltsverzeichnis:

Was Du selbst tun kannst:

Putins Angriffskrieg Linksammlung um das Leid zu lindern von Carmen Splitt

Praktisch helfen

Wenn Du Dich mit praktischer Hilfe einbringen möchtest,
dann wende Dich bitte zuerst an Deine Stadt / Deinen Landkreis oder auch an Deine Kirchengemeinde.

Auch überregionale/internationale Hilfsorganisationen sind gute Anlaufpunkte.

Es gibt viel zu tun.

Vom Kaffee kochen und Brote schmieren,
über Sachspenden sortieren und zu Sammelstellen bringen
bis hin zur Hilfe bei Behördengängen
und dem Ankommen im Alltag

– es gibt wirklich viel zu tun.

Meine Empfehlungen/Hinweise:

  • Schreib Dir auf was Du beisteuern möchtest und könntest.
    • Überschätze Dich dabei nicht.
    • Unterschätze Dich dabei nicht.
    • Bleib realistisch! Und denk dran: Es geht nicht um einen Wettbewerb.
  • Was Du alles tun kannst:
    • Darauf achten, keine Falschinformationen zu verbreiten. Achte auf die Quellen. Eine seriöse Quelle in einem Krieg zu erkennen ist schwer. Ein Anhaltspunkt ist, dass betont wird, welche Informationen von ausgebildeten Journalist*innen unabhängig geprüft und nachprüfbar belegt werden konnten.
    • Daran denken, dass es sich um Putins Krieg handelt. Putin ist der Gegner der Freiheit, nicht die russische Kultur und erst recht nicht die russische Bevölkerung! Putin ist im Geheimdienst groß geworden. Lügen sind für ihn ein Alltagsmittel, um andere Menschen in seinem Sinne zu manipulieren. Die russische Bevölkerung wird seit Jahrzehnten mit Propaganda traktiert. Versuche von Bürger*innen, sich der Gewaltherrschaft Putins entgegen zu stellen werden seit Jahrzehnten brutal niedergeschlagen. Es gibt keine ausgewogene Berichterstattung. Die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit sind Stück für Stück eingeschränkt und beendet worden.
      • Dies alles führt dazu, dass es auch Russ*innen gibt, die Putins Darstellungen glauben. Auch in der EU. Auch in Deutschland. Hier ist Überzeugungsarbeit und Geduld gefragt!
      • Dies alles führt auch dazu, dass viele Menschen in den letzten Jahrzehnten aus Russland geflohen sind. Auch in die EU. Auch nach Deutschland. Sie sind vor Putin geflohen. Und sie fliehen weiter vor seiner Gewaltherrschaft. Hier ist Solidarität gefragt und Empathie!
        • Russ*innen haben ein Recht darauf auf ihre Kultur stolz zu sein und ihre Muttersprache zu pflegen.
        • Russ*innen sind Menschen wie Du und ich.
  • Den Angriffskrieg als solchen bezeichnen.
    • Dich anders lautenden Behauptungen entgegenstellen.
  • Das Rad muss nicht ständig neu erfunden werden.
    Frag zuerst mal in der Gemeinde, bei der Tafel, bei der Bahnhofsmission nach,
    ob Du Dich anschließen kannst, bevor Du etwas Neues aus dem Boden stampfst.
  • Schau, ob es für Dich der richtige Platz / die richtige Art ist, um zu helfen.
  • Bring Dich zuerst mal stundenweise ein. Steigern geht immer.
  • Denk auch an Dich selbst. Gönne Dir Pausen und Abstand.
  • Besondere Hilfe brauchen Senior*innen und Kinder.
    Die Kriegsgeschehnisse sind für sie besonders schlimm!

Geldspenden und Sachspenden leisten

Erstens, achte darauf, dass Du nicht an Betrüger*innen gerätst. Denn die gibt es leider bei jeder Katastrophe, egal wie groß das Elend auch ist.
Zweitens, Geldspenden an vertrauenswürdige Hilfsorganisationen sind besser als nicht konkret angeforderte Sachspenden. Sachspenden machen nur bedingt Sinn! Sie können am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Sie können chaotische Verhältnisse noch chaotischer werden lassen. Dies gilt besonders dann, wenn viele Einzelinitiativen auf eigene Faust dorthin fahren, wo Hilfe koordiniert werden muss und Hilfesuchende orientierungslos und verunsichert sind.
Drittens, auch wenn Du keine Spende leisten kannst, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu helfen!

Meine Empfehlungen:

  • Dies ist mein wichtigster Rat, sowohl bei Geldspenden als auch bei Sachspenden:
    Beteilige Dich an Spendenaktionen von Privatpersonen nur dann, wenn Du die Person persönlich kennst und sie selbst persönlich garantieren kann, dass Deine Spende für den vorgesehenen Spendenzweck eingesetzt wird! Bedenke dabei, dass auch Menschen denen Du zu Recht vertraust ihrerseits getäuscht werden können.
  • Wenn Du unbedingt Sachspenden leisten möchtest:
    • Dann frag bitte zuerst bei Deiner Stadtverwaltung / Deinem Landkreis / Deiner Kirchengemeinde, ob es eine bereits bestehende Sammelaktion gibt, bei der Du Dich anschließen kannst. Auch bei der örtlichen Feuerwehr, dem THW oder anderen bekannten Organisationen kannst Du nach Sammelstellen fragen.
    • Bitte hab dabei Verständnis dafür, wenn eine Sachspende nicht angenommen werden kann. Manchmal ist der damit verbundene Aufwand (Zeit und Arbeitskraft binden, sortieren, transportieren, verteilen) größer als der Nutzen. Geld kann von den Hilfsorganisatoren flexibler eingesetzt werden. Sie können das was gebraucht wird gezielt einkaufen. In der Menge die tagesaktuell benötigt wird. Möglicherweise sogar direkt vor Ort (was in mehrfacher Hinsicht sinnvoller sein kann).
  • Eine besondere Bedeutung haben in dieser durch den Krieg verursachten Katastrophe die Bahnhofsmissionen. Auf der zentralen Website kannst Du die nächstgelegene Bahnhofsmission finden. Viele Bahnhofsmissionen nehmen auch Sachspenden entgegen. Auch einmalige Geldspenden oder eine Unterstützung auf Beitragsbasis ist möglich: https://www.bahnhofsmission.de/ (Startseite) und https://www.bahnhofsmission.de/index.php?id=7 (Unterseite mit Informationen zu Spendenmöglichkeiten.
  • Wenn Du Geld spenden möchtest, dann kläre folgende Fragen:
    • Was genau willst Du unterstützen?
      Gibt es eine Hilfsorganisation, die genau auf dieses Thema spezialisiert ist?
    • Ist die von Dir gewählte Spendenorganisation seriös?
    • Wie viel Geld kannst Du Dir tatsächlich erlauben zu spenden?
    • Ist die Spende jetzt am sinnvollsten
      oder etwas später, wenn die allgemeine Spendenbereitschaft nachlässt?
  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, über die weltweit Spenden für den Kampf der Ukraine gegen die russischen Truppen sowie den Wiederaufbau des Landes gesammelt werden sollen. „Mit einem Klick können Sie spenden, um unsere Verteidiger zu schützen, unsere Zivilisten zu retten und die Ukraine wiederaufzubauen“, sagte Selenskyj zum Start der Kampagne United24 in einem auf seinem Twitter-Kanal veröffentlichten Video. Dem Präsidenten zufolge werden die über die Website u24.gov.ua generierten Spenden zunächst an die ukrainische Nationalbank überwiesen, anschließend sollen sie an die „relevanten Ministerien“ verteilt werden. Die ukrainische Regierung werde „alle 24 Stunden“ darüber informieren, wie das Geld eingesetzt werde, sagte Selenskyj weiter. Crowdfunding-Website: https://u24.gov.ua/

    Quelle der Information und Textübernahme von Tagesschau.de, Meldung vom 05.05.2022. Nachzulesen unter: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-donnerstag-119.html#Crowdfunding-Kampagne-fuer-Wiederaufbau-der-Ukraine

Berufsgebundene Hilfeleistungen anbieten

Humanmediziner*innen können sich bei der Bundesärztekammer registrieren lassen. In Absprache mit dem Auswärtigen Amt und dem Zentrum für internationale Friedenseinsätze werden registrierte Ärztinnen und Ärzte informiert, sobald solche Einsätze in der Ukraine oder in einer benachbarten Region möglich sind.
Quelle: Pressemitteilung mit Link zum Registrierungsformular:
https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/baek-schaltet-registrierungsportal-frei/

Bereits bestehende Hilfsangebote:

Übersetzung und Sprachen lernen

Übersetzungen (übersetzen und/oder dolmetschen)

  • TranslatorsAgainstWar (Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Englisch) ist eine ehrenamtliche Initiative und übersetzt schriftlich und mündlich.
    https://translatorsagainstwar.de/
  • Die kostenfreie App „tarjimly“ bietet den Kontakt zu ehrenamtlichen Übersetzer*innen an. Es gibt auch eine kostenpflichtige Version mit zusätzlichen Angeboten, auch für Hilfsorganisationen.
    Quelle: https://tarjimly.org/de

Sprache lernen

  • Meine persönliche Empfehlung: duolingo! (Ich nutze duolingo in der free Version seit gut einem Jahr selbst, um weitere Sprachen zu lernen und Sprachkenntnisse zu vertiefen.)
    Die kostenfreie Sprachen-Lernplattform duolingo kann am Laptop und via App mit dem Smartphone genutzt werden. Tipp: Du kannst die Ausgangssprache („Ich spreche XYZ“) ändern. Ich empfehle Dir zum Beispiel einfach die gewünschte Zielsprache als Ausgangssprache anzugeben. So siehst Du zum Beispiel auch weitere Sprachen mit denen die Zielsprache erlernt werden oder vorhandene Sprachkenntnisse in einer bereits gelernten Sprache vertieft werden können. Prüfe zum Beispiel das Angebot unter „Ich spreche Russisch“ oder „Ich spreche Englisch“. Hier habe ich Russisch als Ausgangssprache eingestellt:
    https://de.duolingo.com/courses/ru

    Duolingo-Wörterbuch (Gleiches Prinzip. Wähle die Sprache der Website um zum Ziel zu kommen. Auch hier habe ich Russisch als Ausgangssprache gewählt.)
    https://ru.duolingo.com/dictionary/de

    Lesenswerte Blogbeiträge auf der duolingo-Plattform (beide in Englisch):
    https://blog.duolingo.com/ukraine-language/ und
    https://blog.duolingo.com/duolingo-statement-ukraine/

Kommunikation mit Angehörigen

Telekom Deutschland

Auch die europäischen Landesgesellschaften des Telekom-Konzerns sowie T-Mobile USA  stellen Telefonie und SMS in die Ukraine sowie Roaming in der Ukraine kostenfrei. Zusätzlich werden in Koordination mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über offizielle Hilfsorganisationen kostenlose SIM-Karten mit unbegrenztem Datenvolumen und unlimitierter Telefonie zur Verfügung gestellt. Außerdem wird Hilfsorganisationen dabei geholfen, Callcenter aufzubauen, die den Flüchtenden in allen Fragen beratend zur Seite stehen sollen. Des Weiteren werden Unterkünfte für Geflüchtete mit freiem WLAN-Zugang versorgt. Des Weiteren unterstützt das Fuhrparkmanagement der Telekom Hilfskonvois Richtung polnisch-ukrainische Grenze mit Fahrzeugen. Die Telekom will ihre Hilfen in den kommenden Wochen weiter ergänzen und ausbauen.
Quelle: https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/telekom-unterstuetzt-gefluechtete-aus-der-ukraine-649650 (Zweite Pressemeldung vom 03.03.2022)

Die Telekom Deutschland stellt Verbindungen ihrer Privat- und Geschäftskund*innen in die Ukraine und aus dem Land heraus auf kostenfrei um. Das gilt rückwirkend ab dem 23. Februar 2022 und vorerst bis zum Ablauf des 31. März 2022. Konkret sind Anrufe und SMS in die Ukraine nun kostenlos vom Festnetz genauso wie vom Handy. Das gilt auch für Kund*innen der Telekom-Tochter Congstar. Rechnungen für Vertragskundinnen und -kunden werden rückwirkend korrigiert. Für Prepaid-Kund*innen gibt es zunächst Gutschriften für ihr Guthaben, bis die Telekom die Ukraine-bezogenen Verbindungen technisch umgestellt haben wird. Für Kund*innen, die sich in der Ukraine aufhalten, fallen überdies keine Roamingkosten an.
Quelle: https://www.telekom.com/de/konzern/details/ukraine-telekom-verbindungen-kostenlos-648952 (Erste Pressemitteilung vom 25.02.2022)

Vodafone

Telefonate und SMS aus dem deutschen Vodafone-Netz in die Ukraine sind ab sofort kostenlos. Für die Kundinnen und Kunden von Vodafone, die sich derzeit in der Ukraine aufhalten, entfallen ab sofort die Roaming-Gebühren.
Quelle: https://www.vodafone.de/ukraine.html

O2 (Telefónica Deutschland)

O2 wird den Kund:innen der Eigen- und Partnermarken Anrufe im Mobilfunk und Festnetz sowie SMS in die Ukraine bis auf weiteres kostenfrei zur Verfügung stellen. Das Gleiche gilt für Roaming in der Ukraine.
Quelle: https://www.telefonica.de/news/corporate/2022/02/aktueller-hinweis-o2-telefonica-stellt-anrufe-und-sms-in-die-ukraine-kostenfrei.html

Mitfahrgelegenheiten, Transportmöglichkeiten

Deutsche Bahn und weitere europäische Eisenbahngesellschaften

Für die Einreise nach Deutschland reicht der ukrainische Pass oder ein entsprechendes ukrainisches Ausweisdokument. Die Geflüchteten können dann in jeden weiteren Nahverkehrszug an das gewünschte Ziel innerhalb Deutschlands reisen. Seit dem 01. März 2022 können Geflüchtete aus der Ukraine mit dem Ticket „helpukraine“ neben Zügen der Deutschen Bahn auch weitere europäischer Eisenbahngesellschaften nutzen! Für eine Weiterreise im Fernverkehr bekommen Geflüchtete ein kostenfreies Ticket „helpukraine“ im DB Reisezentrum. Es wird bis zu Ihrem gewünschten Zielort (auch im Ausland) ausgestellt.

Die Deutsche Bahn informiert Geflüchtete und Angehörige ab sofort auch mehrsprachig (inklusive ukrainisch!) über die
Website https://www.bahn.de/info/helpukraine sowie die Kundenhotline 030 2970,
über die die DB mehrsprachig Auskünfte erteilt. 

Zur Lage im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine steht die DB weiterhin in engem Austausch mit der Bundesregierung, dem BMDV und Behörden von Bund und Ländern sowie ihren Partnerbahnen in den Nachbarländern.
(Pressemitteilung vom 01. März 2022)

Die Deutsche Bahn ermöglicht Geflüchteten mit ukrainischem Pass oder Personalausweis, kostenlos alle Fernzüge aus Polen in Richtung Deutschland bis Berlin zu nutzen. Dies gilt seit Sonntag, 27.02.2022. Damit soll Flüchtenden die Weiterreise ab der Grenze erleichtert werden. Die DB steht dazu in engem Austausch mit den Behörden und unseren Partnerbahnen in den Nachbarländern Polen, Tschechien und Österreich.
Es verkehren täglich bis zu 6 Eurocity-Fernzüge aus Polen nach Deutschland im Regelverkehr, alle über den Grenzübergang Frankfurt/Oder.
Die Fernzüge haben ihre Ausgangspunkte in Warschau, Danzig, Przemysl (Grenze zu Ukraine)/Krakau, Wien/Breslau.
Quelle: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-erleichtert-Gefluechteten-aus-der-Ukraine-Weiterreise-nach-Deutschland-7311236 (1. Pressemitteilung vom 27. Februar 2022)

Übernachtungsmöglichkeiten/Unterkunft finden oder anbieten

Auf „unterkunft-ukraine“ (auf Englisch, Deutsch, Ukrainisch und Russisch) können Unterkünfte für Geflüchtete bereitgestellt/gefunden werden. Anbieter*innen und Suchende werden entsprechend der Angebote (Zimmerzahl, Zeitraum etc.) über die Plattform miteinander in Kontakt gebracht. Dies gilt vorwiegend für Unterkünfte innerhalb Deutschlands.
https://unterkunft-ukraine.de/
Das Deutsche Bundesministerium des Inneren und für Heimat kooperiert mit #unterkunft-ukraine.
Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2022/03/kooperation-unterkunft.html.

Auf wunderflats /Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Englisch, Französisch) können Unterkünfte für Geflüchtete bereitgestellt/gefunden werden. Anbieter*innen und Suchende werden entsprechend der Angebote (Zimmerzahl, Zeitraum etc.) über die Plattform miteinander in Kontakt gebracht. Dies gilt für Unterkünfte innerhalb und außerhalb Deutschlands.
Quelle: https://wunderflats.com/de

Auf „shelter4ua“ (auf Englisch und Ukrainisch) können Unterkünfte für Geflüchtete bereitgestellt/gefunden werden. Anbieter*innen und Suchende können sich direkt vernetzen. Dies gilt für Unterkünfte innerhalb und außerhalb Deutschlands.
https://www.shelter4ua.com/

Auch auf „host4ukraine“ (Englisch, Ukrainisch, Deutsch) können Unterkünfte für Geflüchtete bereitgestellt/gefunden werden. Anbieter*innen und Suchende können sich direkt vernetzen. Dies gilt für Unterkünfte innerhalb und außerhalb Deutschlands.
https://www.host4ukraine.com/

Die Stiftung „Stiftungsfamilie BSW & EWH“ (Eisenbahner*innen und ihre Familien) hat bei ausgewählten BSW-Hotels und -Ferienwohnungen einige Zimmerkontingente reserviert. Die geflüchteten Menschen können dort temporär bleiben, bis eine langfristige Lösung gefunden ist. Dies gilt insbesondere für Familien mit kleinen Kindern.
Kontakt: Servicezentrum, Tel: 0800 2651367 und E-Mail: info(at)stiftungsfamilie.de
Quelle: https://www.stiftungsfamilie.de/ukraine

Seelsorge und psychologische/psychosoziale Hilfe

Hilfe für Geflüchtete mit Behinderung und/oder Pflegebedarf

  • Bundeskontaktstelle unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes
    Die Bundeskontaktstelle stellt grundlegende Informationen rund um das Thema Flucht und Behinderung/Pflegebedarf über einen Internetauftritt sowie eine Hotline zur Verfügung.
    Website = https://drk-wohlfahrt.de/bundeskontaktstelle/ (Ukrainisch, Russisch, Deutsch, Englisch)
    Hotline: +49 30 85 404 789 (von 9 bis 17 Uhr, aktuell nur Deutsch)

Ukrainische Kultur erhalten, verstehen, vermitteln

Ukrainische Medien (Bücher, Filme, Musik, …)

  • Die Akademische Verlagsbuchhandlung Friedrich Mauke KG in Jena kauft Bücherbestände von ukrainischen Verlagen auf und druckt bekannte ukrainische Kinderbücher (mit entsprechender Genehmigung) außerdem auch nach. Auf diese Weise sind ukrainische Kinderbücher in Deutschland erhältlich. Möglichkeiten zum selber kaufen und verschenken sowie auch zum schenken lassen durch den Verlag!
    Zum Shop und weiteren Informationen auf die Sonder-Website des Verlags:
    https://www.kibadu.de/
  • Der Deutsche Bibliotheksverband weist darauf hin, dass viele Bibliotheken in ihren Einrichtungen und auf ihren Webseiten seriöse Quellen und Informationen sowie Medien bereitstellen und so Desinformationen entgegenwirken. Zugleich geben sie Eltern Literaturtipps, wie sie ihren Kindern diesen Krieg erklären können.
    https://www.bibliotheksverband.de/ukraine

Alltagsinformationen und Medienmeldungen auf Ukrainisch und/oder Russisch

  • Tagesschau (Tägliche Nachrichten. In unteren Bereich der Website sind Videos der Tagesschau mit Untertiteln auf Ukrainisch und Russisch)
    https://www.tagesschau.de/
  • dekoder (Analysen und Meinungen: Kritische Stimmen aus Russland und Belarus in Verbindung mit wissenschaftliche Kompetenz europäischer Universitäten. Auf Russisch und Deutsch)
    https://www.dekoder.org/de

Wichtige Informationen für Helfer*innen / Organisator*innen von Hilfsangeboten

Informationen von Regierungen für Ukraine-Geflüchtete und für Helfende

  • Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat mit „Germany4ukraine.de“ (Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch) eine zentrale Informations-Website erstellt mit Basisinformationen zu Behördengängen, Rechten und Pflichten sowie Informationen zu Unterkunft und medizinischer Versorgung.
    https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-de
  • Bundeskontaktstelle für Geflüchtete mit Behinderung und/oder Pflegebedarf
    unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes
    Die Bundeskontaktstelle stellt grundlegende Informationen rund um das Thema Flucht und Behinderung/Pflegebedarf über einen Internetauftritt sowie eine Hotline zur Verfügung.
    Website = https://drk-wohlfahrt.de/bundeskontaktstelle/ (Ukrainisch, Russisch, Deutsch, Englisch)
    Hotline: +49 30 85 404 789 (von 9 bis 17 Uhr, aktuell nur Deutsch)

Zollinformationen für Hilfstransporte

  • Informationen der polnischen Regierung (Polnisch und Englisch) für alle, die ukrainischen Geflüchteten in Polen helfen möchten. Inklusiver wichtiger Informationen für Hilfskonvois, welche die polnisch-ukrainische Grenze überqueren wollen.
    https://pomagamukrainie.gov.pl/

Mautinformationen für Hilfstransporte

  • Maut-Regelungen für Hilfstransporte
    (nach eigener Recherche, ohne Gewähr auf Richtigkeit/Vollständigkeit!)
    • Polen: Der polnische Gesetzgeber sieht keine Möglichkeit der Befreiung von der Gebührenpflicht für das Befahren öffentlicher Wege vor. Informationen, Callcenter-Nummer und Anmeldeformulare sind auf dieser Seite zu finden:
      https://etoll.gov.pl/en/heavy-vehicles/

Letzte Ergänzungen und Änderungen

Letzte Änderung am 23.05.2022

  • 23.05.2022, ergänzt unter Ukrainisce Kultur erhalten, verstehen, vermitteln:
    Akademische Verlagsbuchhandlung Friedrich Mauke KG in Jena
    mit der Website kibadu, ukrainische Kinderbücher kaufen und verschenken!
  • 08.05.2022, Neue Kategorie aufgenommen:
    Alltagsinformationen und Medienmeldungen auf Ukrainisch und/oder Russisch
    Dort ergänzt:WDR, Tagesschau und dekoder
  • 08.05.2022, Neue Kategorie aufgenommen:
    Hilfe für Geflüchtete mit Behinderung und/oder Pflegebedarf
    Dort und unter Weiterführende Informationen für Helfer*innen/Organisator*innen ergänzt:
    Kontaktstelle für Geflüchtete mit Behinderung und/oder Pflegebedarf
  • 08.05.2022, ergänzt unter Geldspenden/Sachspenden leisten:
    Die Crowdfunding-Website der Ukraine „United24“.
  • 21.03.2022, ergänzt unter Übernachtungen/Unterkunft anbieten/finden ergänzt:
    Website wunderflats.
  • 21.03.2022, ergänzt in Übersetzungen und Sprachen lernen:
    Website TranslatorsAgainstWar
  • 17.03.2022, ergänzt in Übersetzungen und Sprachen lernen:
    • Website und App duolingo (Von mir genutzt und sehr empfohlen! Transparenzhinweis: Für diese Empfehlung erhalte ich keinerlei Vergünstigungen, weder Geld noch in anderer Form!)
    • Websites ClearGlobal und Translators without Borders
    • App-Angebot tarjimly
  • 17.03.2022, ergänzt in Informationen von Regierungen:
    Website des Bundesministeriums des Innern und für Heimat „Germany4ukraine.de“
  • 17.03.2022, ergänzt in Seelsorge, pschologische/psychosoziale Hilfe:
    Website von krisenchat.de, Chat für Kinder in Ukrainisch und Russisch

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige, die ihr Online-Dasein aktiv selbst gestalten wollen. Gerne berate und begleite ich auch Dich dabei, mit Deinen Werten mehr Menschen zu erreichen, selbstsicherer im Umgang mit der Technik und dem Marketing zu werden und Dich wohler zu fühlen, wenn Du auf Facebook und Co. unterwegs bist. Warum? Weil ich als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs bin und Du gerne an meinen Erfahrungen teilhaben darfst. Ich bin im Netz sowohl mit meinem Klarnamen präsent als auch unter #CSKreuzspinnerin und @CSKreuzspinnerin bekannt und betreibe in eigenem Namen und auf eigene Rechnung mehrere Websites und Blogs, inklusive entsprechender Profile in den sozialen Medien. Die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner eigenen Selbständigkeit (seit 2013) ausdrückt. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil. (Den Begriff Querdenkerin lasse ich mir von Nationalsozialist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen weder vereinnahmen noch vermiesen! Dennoch ist dieser ursprünglich tolle Begriff von den diversen Spinner*innen derart missbraucht worden, dass ich ihn bis auf Weiteres nicht mehr nutze. Es ist eine Frechheit, dass diese Einbahndenker*innen meinen, sie würden "querdenken". Denn querdenken heißt einen Sachverhalt von verschiedenen Blickpunkten zu betrachten und bereit zu sein, stets die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Es geht darum Lösungen für Probleme zu finden. Nicht darum, durch wahnhaftes Verhalten Probleme zu verursachen. Dieses rechtslastige Gesöcks geht mir auf den Geist.)