Juli 2021 – Pläne und Realitäten

Der Juli 2021 fing relativ gut an. Doch Pläne und Realitäten drifteten auseinander.

Pläne und Realitäten im Juli 2021, Carmen Splitt

Gesundheitlich ging es mir Anfang Juli durchwachsen mit Tendenz zum Besseren.
Arbeit ist etwas, das mir seit jeher wunderbar hilft, um Schmerzen auszublenden. 😉
Also lag ich mit meinen Recherchen für die Juli und August-Beiträge darum gut in der Zeit. Ich kam gut voran.
Dann habe ich sogar endlich meine Corona-Erstimpfung erhalten
und hatte doch tatsächlich mal so etwas wie ein paar entspannte und glückliche Stunden. Yippieh! 😀

Dann kam Mitte Juli 2021 das Starkregen-Hochwasser, dass ich zuerst als „normales Hochwasser“ einstufte.
Das war es aber nicht.

Und umso näher ich mich damit beschäftigte, desto mehr Trigger ließen grüßen.
Sie dockten an so einige meiner Traumen an.


Das Gefühl des ausgeliefert sein und der Verlust von allem und jedem,
was mir je in meinem Leben so etwas wie ein Gefühl der Geborgenheit,
des Daheim sein gegeben hat – kam mit voller Wucht wieder hoch.
Aber so was von hoch.
Dabei hatte ich es doch schon ganz gut unter Kontrolle bekommen. Dachte ich.
Dann kamen im Juli 2021 die Bilder und Geschichten des Hochwassers
und Seele und Körper reagierten mit lautstarkem Protest.

Dieses Gefühl der Ohnmacht und des ausgeliefert sein,
der Schutzlosigkeit bei Naturgewalten und Krankheiten/Verletzungen.
Vor dem nackten Grauen zu stehen, damit nicht fertig werden zu können
und doch allein mit allem fertig werden zu müssen.

Aber auch der Hilflosigkeit bei Gehässigkeit, Dummheit oder Gleichgültigkeit Dritter
wenig entgegen setzen zu können.

Das alles ist zwar immer unterschwellig präsent.
Doch durch die Bilder und Geschichten im Zusammenhang mit dem Hochwasser im Juli 2021,
schlägt mir mein Körper die Erinnerungen mit Schwung in die Visage.

Also bin ich aktiv geworden

Also bin ich aktiv geworden, habe eine Übersicht mit Hinweisen und Linksammlungen für die
vom Hochwasser Betroffenen und für die Helfer*innen
erstellt.

Habe parallel an meinen nächsten großen Artikeln weitergearbeitet (ich habe sie neu eingeplant für September)
und die Sicherheitstechnik meiner Websites weiter ausgebaut, ein paar lästige Bots abgewimmelt,
die nächsten Onlinekurse und Webinare vorbereitet, die dringendsten Anfragen meiner Kund*innen erledigt.
Auch ein wenig in den Chroniken meiner Facebook-Freund*innen habe ich gestöbert und am Alltag teilgenommen.
Mich mit Fremdsprachen und Online-Geduldsspielen zwischendurch geistig kurz entspannt.

Ein wenig mehr Zeit nötig


Doch jetzt stelle ich fest, dass ich dringend ein wenig mehr Zeit für mich brauche.
Mit Büchern, Filmen und Serien, die mir schon als Kind gut taten.

Bereits als 5-Jährige war mir ja schon klar, dass es keine Sicherheit gibt. Dass Sicherheit Einbildung ist.
Eben halt so, wie alle Geschichten von einer heilen Welt nun einmal nur Einbildung sind.
Ich habe sie dennoch immer genossen. Bin geistig und körperlich komplett in die Geschichten eingetaucht und
habe mich auf sie eingelassen.

Seele und Körper finden in den Geschichten Ruhe und Geborgenheit. Auch dann, wenn dem Verstand klar ist,
dass es sich nicht um die Realität handelt, dass Körper und Seele sich da etwas vorgaukeln lassen.

Dieses Phänomenen setze ich nun in den nächsten Tagen für meine Zwecke ein.

Ich muss jetzt ein ein kleines emotionales Nest aus positiven Erinnerungen reaktivieren,
in dem ich mir mein eigenes Mini-Stückchen eingebildeter Sicherheit schaffe.
Für ein paar Tage mit weniger Stress.

Das ist jetzt nötig, damit ich meine inneren Schutzwälle wieder verstärken kann.
Sie sind in den letzten Jahren ziemlich beansprucht und dünn geworden.
Mir ist das durch dieses triggern meiner Traumen mal wieder vor Augen geführt worden.

Also bitte ich Dich hinsichtlich der überfälligen Artikel noch um etwas Geduld.
In der Zwischenzeit stöbere in den Archiven
und teile gerne auch meinen Artikel mit Hinweisen und und Linksammlungen für die vom Hochwasser Betroffenen und die Helfer*innen.

Ich glaube, sie können hilfreich sein.


Carmen

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige, die ihr Online-Dasein aktiv selbst gestalten wollen. Gerne berate und begleite ich auch Dich dabei, mit Deinen Werten mehr Menschen zu erreichen, selbstsicherer im Umgang mit der Technik und dem Marketing zu werden und Dich wohler zu fühlen, wenn Du auf Facebook und Co. unterwegs bist. Warum? Weil ich als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs bin und Du gerne an meinen Erfahrungen teilhaben darfst. Ich bin im Netz sowohl mit meinem Klarnamen präsent als auch unter #CSKreuzspinnerin und @CSKreuzspinnerin bekannt und betreibe in eigenem Namen und auf eigene Rechnung mehrere Websites und Blogs, inklusive entsprechender Profile in den sozialen Medien. Die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner eigenen Selbständigkeit (seit 2013) ausdrückt. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil. (Den Begriff Querdenkerin lasse ich mir von Nationalsozialist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen weder vereinnahmen noch vermiesen! Dennoch ist dieser ursprünglich tolle Begriff von den diversen Spinner*innen derart missbraucht worden, dass ich ihn bis auf Weiteres nicht mehr nutzen werde. Es ist eine Frechheit, dass diese Einbahndenker*innen meinen, sie würden "querdenken". Denn querdenken heißt einen Sachverhalt von verschiedenen Blickpunkten zu betrachten und bereit zu sein, stets die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Und es geht darum Lösungen für Probleme zu finden. Nicht darum, durch wahnhaftes Verhalten Probleme zu verursachen. Dieses rechtslastige Gesöcks geht mir auf den Geist. )

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