Was ist ein DoS-Angriff und was ist eine DDoS-Attacke? Mein Kellner-Beispiel!

Wenn Du bei den Begriffen DoS und DDoS nur Bahnhof verstehst, dann versetz Dich jetzt mal bitte in ein Restaurant. Es ist gut besetzt. Du willst bestellen. Der Kellner sieht Dich. Und schaut demonstrativ in die andere Richtung und ignoriert Dich. Du weißt, der Kellner ist da. Du willst etwas von ihm. Du machst Dich bemerkbar. Aber er ignoriert Dich einfach. Warum? Du weißt es nicht. Vielleicht aus Böswilligkeit. Vielleicht, weil er sich zuerst um etwas anderes kümmern muss. Vielleicht muss erst etwas mit der Restaurantleitung geklärt werden. Oder mit der Küche. Du weißt es nicht. Das, was Du erlebst, ist eine Offline-Variante von DoS! DoS ist eine englische Abkürzung, steht für Denial of Service und ich übersetze es gerne mit „Dienstverweigerung“. Der Grund für die Dienstverweigerung bleibt im Dunkeln. Es kann ein Ablaufproblem im Restaurant sein. Oder etwas völlig anderes.

Was ist ein DoS-Angriff, erklärt von Carmen Splitt, Social Media-Coach, Bloggerin, Kreuzspinnerin.
Wetten, dass Du DoS-Angriffe in der nicht-digitalen Welt schon lange kennst?

Nun stell Dir vor, das Restaurant ist nicht nur gut besetzt, sondern brechend voll. Du machst auf Dich aufmerksam. Der Kellner sieht Dich. Er macht sich auf den Weg zu Dir. Und wird von zig anderen Gästen aufgehalten. Sie drängeln sich vor. Werden laut. Zupfen an ihm herum. Alle wollen etwas von ihm. Er rennt hin und her. Hin und her. Hin und her. Hin und her. Ohne Pause. Immer mehr Fragen und Wünsche prasseln auf ihn ein. Bis er erschöpft auf den nächsten Stuhl sinkt und gar nichts mehr macht. Für niemanden. Auch für Dich nicht. Dich hat er nie erreicht, weil er von anderen mit Arbeit überhäuft wurde. Und er hat auch keine Unterstützung von einem anderen Kellner bekommen. Es gab keine Verstärkung, mit der er gemeinsam vernünftig auf den Ansturm hätte reagieren können. Das, was Du diesmal erlebst, ist die nicht-digitale Version eines DoS-Angriffs. Die „Dienstverweigerung“ hat ganz klar eine konkrete Ursache. Sie lautet: Massenweise Anfragen und von Außen herbeigeführte Überforderung.

Jetzt noch eine dritte Szenerie. Stell Dir bitte vor, dass jetzt auch noch ein paar richtige Arschlöcher unter den Gästen sitzen. Die greifen zu ihren Handys. Sie rufen ihre Kumpels an. Und die kommen. In Gruppen. In Horden. Pöbeln rum. Dringen in das Restaurant ein. Vorne. Durch den Hintereingang. Durch die Fenster. Sie grölen. Sie stänkern. Sie sind laut und penetrant. Der Kellner bekommt einen Nervenzusammenbruch und wird eine lange Zeit nicht mehr arbeiten können. Stühle und Tische gehen zu Bruch. Essen landet auf dem Boden. Das Restaurant wird zum Schlachtfeld. Das, was Du jetzt erlebst ist eine DDoS-Attacke! DDoS stammt auch aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für Distributed Denial of Service. Ich übersetze das gerne mit „ins Haus gelieferte Dienstverweigerung“. Hier ist nicht nur die Ursache klar, ein böswillig herbeigeführter Massenansturm. Hier ist auch gleich klar, dass es lange braucht, bis die Folgen überwunden sein werden. Wenn es denn überhaupt gelingt. Denn reden wir Klartext. Wärst Du auf der Suche nach einem guten Restaurant, wäre dieses dann Deine erste Wahl? Oder hättest Du Manschetten, dass so etwas dort wieder passieren würde? Genau. Eine DDoS-Attacke ist echt Mist. Und Du weißt jetzt auch warum.

Wirklich verhindern kannst Du leider nichts von all diesem Ärger. Nicht das DoS. Auch keinen DoS-Angriff. Erst recht keine DDoS-Attacke. Aber Du kannst Dich so gut es geht darauf vorbereiten. Damit Du es besser überstehst. Was Du bei der schlimmsten Form, der DDoS-Attacke tun kannst, um Dich so gut es geht zu schützen, habe ich Dir in diesem Artikel zusammengefasst.

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– Carmen Splitt, Social Media-Coach, Bloggerin, Kreuzspinnerin
Die Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige mit Wertachtung!

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige mit Wertachtung. Als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin bin ich in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

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