Text "Sicherer im Internet unterwegs sein". Dazu vier separate Symbolgruppen. Links ein Cyberkrimineller ID-Karte, offenes Schloss und ein Briefumschlag aus dem ein Totenkopfsymbol schaut. Von dieser Symbolgruppe gehen Blitze zur zweiten Symbolgruppe, die links aus einer stilisierten Mauer besteht, die von rechts von einem Strichmännchen gehalten und gestützt wird. Rechts daneben die dritte Symbolgruppe. Ein Sicherheitsschloss umrundet mit Schlüssel, Briefumschlag, Datei-Ordner und Weltkugel. Rechts daneben die letzte Symbolgruppe. Sie besteht aus einer stilisierten Person, die hinter einem Schreibtisch am Computer sitzt. Umgeben von Sprechblasen mit typischen Internetsymbolen, 3 Punkte-Symbol, Schallwellen, Video, Briefumschlag, Haus sowie einer sprechenden Person.

Sicherer im Internet unterwegs sein

Einerseits ist das Thema Internetsicherheit inzwischen viel präsenter als früher. Andererseits habe ich den Eindruck, dass nachwievor viele Menschen es vermeiden, sich mit dem Thema zu beschäftigen. So als sei die Sicherheit im Internet zwar etwas wichtiges, aber zugleich etwas, auf das sie selbst keinen Einfluss hätten. Diese Haltung ist ein Fehler. Sie ist eine dumme und egoistische Einstellung! Ja, Sicherheit und Bequemlichkeiten stehen oft im Konflikt miteinander. Es ist unbequem, sich um Dinge zu kümmern, bei denen das keinen Spaß macht. Es ist lästig, sich um Dinge zu kümmern, die lieber ignoriert und ausgeblendet werden wollen. Es ist nervig, liebgewonnene Routinen zu hinterfragen. Und nein, das „Dazulernen“ hört niemals auf. Umso mehr Du lernst, desto kritischer hinterfragst Du vielmehr. Und ja, es kann manchmal wirklich sehr anstrengend sein, sich mit Software-Herstellern und Behörden über Beobachtungen, Verdachtsfälle und über dokumentierte Straftaten auszutauschen. Anstrengend und in Einzelfällen streckenweise frustrierend zäh. Sicherer im Internet unterwegs zu sein ist aber nun einmal kein Selbstläufer. Wir sind alle gefragt etwas dazu beizutragen. Für unserer eigene Sicherheit und für die Sicherheit aller anderen.

Denn es stimmt zwar. Es gibt keine absolute Sicherheit. Auch nicht im Internet.
Aber es stimmt ebenso: Es gibt eindrucksvolle Unterschiede!

Inhaltsverzeichnis

Cyberkriminelle brauchen keine Einladung!

Text "Cyberkriminelle brauchen keine Einladung", daneben drei Symbolgrafiken. Ein Einbrecher-Strichmännchen, dass einen riesigen Schlüssel in ein Schlüsselloch stecken will. Daneben ein "roter Teppich" der sich zum dritten Symbol hin ausrollt. Das dritte Symbol ist ein Computerbildschirm mit einen großen Sicherheitsschloss auf dem Bildschirm.

In der nicht-digitalen Welt kannst Du die Haustür auflassen, das gute Silberbesteck und den Erbschmuck von Tante Erna offen auf dem Esstisch platzieren und on top den Weg zum Haus mit Wegweisern und der Aufforderung „Liebe Verbrecherbanden kommt zu mir und bedient Euch gerne!“ bestücken. Oder Du kannst auf solche Spleens verzichten. Und zumindest mal Deine Tür abschließen. Die Augen aufhalten, ob vermehrt unbekannte Fahrzeuge in der Nachbarschaft auf und ab fahren. Und darauf achten, vor welchen aktuellen Betrugsmaschen die Polizei in der Presse warnt. Durchaus auch die wertvollsten Dinge in Deinem Haustresor oder im Bankschließfach unterbringen. Vielleicht auch eine Einbruchdiebstahlversicherung abschließen. Bei all dem nicht nur Dich selbst im Auge haben, sondern schauen, wer aus der Nachbarschaft vielleicht noch gar nicht mitbekommen hat, dass es an der Zeit ist, vorsichtiger zu sein. Wem Du durch eine einfache Information helfen kannst. Mit welchen Deiner Nachbar*innen Du vereinbaren kannst, Euch gegenseitig zubunterstützen, wenn einem von Euch etwas Verdächtiges auffällt.

Vergleichbare Wahlmöglichkeiten hast Du auch in der digitalen Welt, zum Beispiel wenn Du im Internet unterwegs bist.
Und wofür Du Dich entscheidest betrifft nicht nur Dich selbst, sondern kann auch Einfluss auf die Sicherheit Deiner Nachbarschaft haben.

Eins gilt dabei immer: Kriminelle müssen nie eingeladen werden. Sie kommen von ganz allein.

Ich vermute mal ganz stark, dass Du das weißt. Aber vielleicht kennst Du auch dieses Zitat von Benjamin Franklin:
„Nichts in diesem Leben ist sicher – außer dem Tod und den Steuern!“
und möglicherweise denkst Du Dir deshalb „Was solls, ich kann ja eh nichts ändern.“

Doch ich finde, dass Dir dann etwas ganz Entscheidendes entgangen ist.
Von Benjamin Franklin stammt nämlich nicht nur das besagte Zitat.

Er hat – Trommelwirbel – auch den Blitzableiter erfunden!

Richtig gelesen. Der Mann, der darauf hinwies, dass das Leben quasi nur aus Unsicherheiten besteht, hat für deutlich mehr Sicherheit in unser aller Leben gesorgt. Übrigens nicht nur mit dieser einen Erfindung. Auch wenn der Blitzableiter sicherlich seine bekannteste ist.

Überhaupt war Benjamin Franklin sowohl ein vorausschauender als auch ein praktisch veranlagter Mann, der auch für das Zeitalter der Digitalisierung einige beeindruckende Wegweiser aufgestellt hat. Weißt Du wieso? Ganz einfach …


„Nichts in diesem Leben ist sicher – außer dem Tod und den Steuern!“

– Benjamin Franklin,
der in unser aller Leben für deutlich mehr Sicherheit gesorgt hat.

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Benjamin Franklin hat gewusst, worauf es im Leben ankommt!

Text "Benjamin Franklin wusste worauf es im Leben ankommt!", daneben drei Symbolgrafiken. Benjamin Franklin mit Megaphon über dem drei Idee-Glühbirnen schweben. Daneben ein Haus mit Blitzableiter in den der Blitz einschlägt. Zuletzt noch ein stilisiertes Mitglied der Feuerwehr.

Er hat beobachtet und seine Schlüsse aus seinen Beobachtungen gezogen. Dann hat er seine Thesen geprüft, getestet und dadurch entweder bewiesen oder selbst widerlegt. Er hat sich und das, was er wusste beziehungsweise zu wissen glaubte, stets auf konstruktive Weise hinterfragt. Und er hat sich auch von anderen hinterfragen lassen.

Benjamin Franklin hat außerdem die Gefahrenpotenziale des Beobachteten eingeschätzt. Dann hat er die Gefahren danach geordnet, wie wahrscheinlich es ist, dass sie eintreten sowie danach, wie groß der dann potenziell eintretende Schaden wohl sein würde. Er hat dabei festgelegt, was ihm am wichtigsten war und unter den Nägeln brannte. Und was er als weniger dringend einschätzte. Kurz und gut, er hat also eine Prioritätenliste erstellt.

Dann hat er seine Prioritätenliste abgearbeitet. Punkt für Punkt. In einer logischen Reihenfolge, die flexibel genug war, um seine Ziele durch ein paar Ergänzungen/Änderungen dann umso leichter erreichen zu können. Er hat zum Beispiel den Blitzableiter erfunden, damit deutlich weniger Brände durch Blitzeinschlag ausgelöst werden würden. Für die Fälle, in denen es trotzdem zu Bränden kommen sollte (weil sich nicht alle Menschen Blitzableiter leisten können oder wollen würden), überzeugte er die Bürger*innen der Stadt Philadelphia davon, dass eine Freiwillige Feuerwehr eine gute Idee ist. Das tat er übrigens nicht, in dem er von Haus zu Haus ging und Einzelgespräche führte. Er fand einen besseren Weg.

Kommunikation war ihm wichtig. Es war ihm wichtig, seine Gedanken, Konzepte und Erkenntnisse schriftlich festzuhalten. Und sie dann öffentlich zugänglich zu machen. Damit alles auch von Dritten nachvollzogen und überprüft werden konnte. Benjamin Franklin sorgte außerdem dafür, dass er dabei möglichst unabhängig von anderen wurde. Er nutze daher eine eigene Zeitung, um seine Überlegungen zu teilen. So konnte er mit wenig Kraftaufwand deutlich mehr Menschen erreichen.

Benjamin Franklin folgte also bereits im 18. Jahrhundert den Prinzipien, die in unserer Zeit im digitalen Bereich unter den Begriffen Cyber-Security und Cyber-Resilienz zusammengefasst werden.

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Sicherer im Internet
– Cyber-Security und Cyber-Resilienz

Text "Sicherer im Internet durch Cyber-Security und Cyber-Resilienz" dazu drei Symbolrafiken. Ein Ritter in Rüstung, der ein und ausgeblendet wird. In der Mitte dann ein eingekreistes Pluszeichen. Rechts dann das letzte Symbol, eine menschliche Figur, die auf einem Einrad fährt und dabei Bälle jongliert. Diese Grafik driftet wie in einer fahrenden Bewegung.

Sicherer im Internet unterwegs zu sein, das ist wie ein Haus aufzubauen. Das Fundament besteht aus Informationen und Weiterbildungen.
Cyber-Security und Cyber-Resilienz bilden die Wände. Die Dachziegel sind Deine Aufmerksamkeit und Beharrlichkeit.

Sehen wir uns die Punkte Cyber-Resilienz und Cyber-Security mal genauer an.

Gif-Animation zum Thema "Cyber-Security und Cyber-Resilienz im Vergleich by Carmen Splitt". Der Text des Fachartikels wird dadurch zusammengefasst.
Animation des Vergleichs von Cyber-Secutity und Cyber-Resilienz (Deckblatt, 5 Einzelbilder, Abschlussblatt)

Die Ausgangslage

Dir ist bewusst, dass im Internet Gefahren lauern, sowohl bei aktiver als auch bei passiver Nutzung. Du weißt, dass Du Deine Sicherheit im Internet verbessern kannst. Jedoch ist Dir auch bewusst, dass Du trotzdem keine absolute Sicherheit erreichen können wirst. Egal wie vorsichtig Du bist. Denn erstens wirkt sich auch das Verhalten anderer auf das Niveau Deiner Sicherheit im Internet aus. Und zweitens passieren nun einmal Fehler. Ja, sowohl Dir als auch anderen passieren Fehler. Das ist eine zu akzeptierende Tatsache. Wir sind schließlich Menschen und daher zum Glück unperfekt.

Du wirst also früher oder später von einem Zwischenfall im Internet betroffen sein. Dir ist klar, dass es in dieser Frage nur noch darum geht, wann, wie und im welchem Umfang das passieren wird.

Da Dir das klar ist, bist Du mehr oder weniger beunruhigt, je nachdem, wie gut Du bereits aufgestellt bist. Du fragst Dich, ob Du Dich nicht noch mehr tun könntest.

Dabei beschäftigst Du Dich mit zwei Fragen:

  1. Hast Du gute Schutzmaßnahmen getroffen, um Dich – so gut es geht – vor Vorfällen zu schützen?
  2. Wie gehst Du damit um, wenn es trotz allem zu einem Zwischenfall kommt?

Deine Wünsche/Ziele

Dein Ziel ist es, Dich so gut wie möglich vor den Gefahren des Internets zu schützen und die Auswirkungen von Zwischenfällen so gut wie möglich zu begrenzen. Du willst handlungsfähig bleiben und entstandene Schäden schnellstmöglich beheben. Aus jedem Vorfall willst Du etwas lernen und daraus gestärkt hervorgehen.

Dein Vorgehen, um die Ziele zu erreichen

Um Deine Ziele zu erreichen, musst Du Dir zunächst einen Überblick verschaffen. Du musst die voraussichtlichen Auswirkungen von Vorfällen abschätzen und dann entsprechend Deiner Einschätzung handeln.

Im Bereich der Cyber-Security bedeutet das, dass Du potenzielle Gefahren auflistest, mögliche Gegenmaßnahmen ermittelst, eine Prioritätenliste erstellst und die erforderlichen Schutzmaßnahmen einführst und beibehältst.

Im Bereich der Cyber-Resilienz musst Du nach dem Eintritt eines Vorfalls den Überblick über das Geschehen gewinnen. Und Du musst den Überblick behalten. Nicht nur solange der Zwischenfall andauert, sondern auch danach musst Du alles im Blick behalten und gut dokumentieren. Dein Ziel bei der Cyber-Resilienz ist es, die negativen Konsequenzen aushebeln, die der Vorfall mit sich bringt. Dafür musst Du konstant flexibel reagieren. Deine Maßnahmen umfassen das Auflisten potenzieller Auswirkungen der verschiedenen Gefahren, das Erarbeiten alternativer Handlungsmöglichkeiten sowie das Erstellen und Einüben von Notfallplänen. Bei einem Vorfall musst Du in der Lage sein, die erstellte Prioritätenliste nach den Gegebenheiten anzupassen und die erforderlichen Maßnahmen flexibel durchzuführen.

Fazit und erste Schritte

Das Ziel der Cyber-Security ist es, einen möglichst hohen Grad an Sicherheit zu erreichen. Du willst Zwischenfälle verhindern. Du errichtest darum ein hartes Bollwerk aus fest definierten und routinierten Sicherheitsmaßnahmen. Gut gerüstet lässt Du Angriffe ins Leere laufen oder abprallen. Du hältst Angriffen möglichst lange stand.

Das Ziel der Cyber-Resilienz ist es, auf das Eintreten von Zwischenfällen möglichst gut vorbereitet zu sein. Bei Vorfällen nutzt Du dafür auch alternative Handlungsmöglichkeiten. Du passt Sicherheitsmaßnahmen und Reaktionen flexibel an das Geschehen an. Du hältst die Bälle in der Luft und bleibst in Bewegung.

Als ersten Schritt zu mehr Cyber-Security und Cyber-Resilienz solltest Du Dich darüber informieren, wie Du Cyber-Security und Cyber-Resilienz aufbauen und fortlaufend verbessern kannst. Mehr Informationen zu diesem Thema sowie Praxistipps zur Umsetzung findest Du im letzten Abschnitt dieses Fachartikels.

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Sicherer im Internet unterwegs – kleine To-Do-Liste

Text "Sicherer im Internet unterwegs Kleine To-Do-Liste", dazu 3 Symbolgrafiken. Links eine To-Do-Liste, in der Mitte eine Sprechblase mit Lautsprecher und dem Text "Step by step" und rechts ein Computerbildschirm auf dem zwei ineinander greifende Zahnräder zu sehen sind. Vor dem Bildschirm hängt rechts oben ein großes grünes Schutzschild mit einem abgehakt-Haken.

Es ist einer der wichtigsten Bestandteile des Online-Daseins Dir darüber Gedanken zu machen, was Du tun kannst, um sicherer im Internet unterwegs zu sein. Dabei gehen die Bereiche Cyber-Security und Cyber-Resilienz immer Hand in Hand. Sie sind alles andere als scharf voneinander abgegrenzt, sondern überschneiden sich teilweise bei den zu ergreifenden Maßnahmen und deren Auswirkungen.

Am sinnvollsten ist es daher, beide Themen zeitgleich anzugehen.

Sicherer im Internet unterwegs sein – Starte mit den ganz normalen Tagen

Die meisten Tage in Internet werden für Dich ganz normale Tage sein. Eben Tage ohne besondere Ereignisse. Tage an denen Du Deinen ganz persönlichen Routinen folgst. Und das sind dann auch schon gleich zwei gute Gründe, weshalb Du hierauf Dein Augenmerk zuerst richten solltest.

Was Du an diesen ganz normalen Tagen tust, das ist es, was den größten Einfluss auf beide Bereiche hat, sowohl auf die Cyber-Security als auch auf die Cyber-Resilienz. Denn alles, was Du an diesen Tagen tust, verfestigt sich. Es wird zur Gewohnheit. Und es wird „abgespult“, ohne dass Du darüber nachdenkst. An den besagten normalen Tagen, aber auch an Ausnahme-Tagen. Und das entspannt Dein Gehirn und damit auch Deinen gesamten Körper. Durch das abspulen der gewohnten Abläufe, hast Du sogar an allen Tagen Deines Lebens mehr geistige und körperliche Ressourcen für andere Dinge frei. Für die Dinge, die nicht zum normalen Tag gehören und über die Du erst einmal nachdenken möchtest/solltest/musst. (Auch hierfür sind normale Tage übrigens gut geeignet. Allemal besser geeignet jedenfalls als die Ausnahme-Tage, an denen die Luft mit Stresspheromonen und Angstschweiß getränkt sind.)

Gewohnheiten werden auch als Angewohnheiten bezeichnet. Aus gutem Grunde.
Denn Du kannst Dich bewusst dazu entscheiden, Deine Gewohnheiten anzupassen und/oder abzulegen.
Und auch dazu, neue Gewohnheiten hinzuzufügen. Also sie an Deine bestehenden Gewohnheiten „anzudocken“.

Sicherer im Internet unterwegs sein – an einem Ausnahme-Tag

Tja. Auch sie gibt es eben – die Ausnahme-Tage. Alles wird dann durcheinander gewirbelt. „Nichts“ funktioniert so, wie es soll. Es ist alles verwirrend und beängstigend. Der pure Stress für Dein Gehirn. Das den Stress an den Rest Deines Körpers weitergibt. Dein gesamtes System schaltet um auf „Fight-or-Flight“, also auf „Kampf-oder-Flucht“. So ist es von Mutter Natur vorgesehen, wenn wir uns einer potenziell (lebens-)bedrohenden Situation gegenübersehen.

Vier Dinge helfen Dir dann:

  1. Arbeitsschritte, die Du (Probleme hin oder her) automatisch „abspulen“ kannst.
  2. (Grundsatz)Entscheidungen, die Du vorab an normalen Tagen vorab getroffen hast
  3. Die Erkenntnis, dass Dein Gehirn und Dein Körper so reagieren, als sei Dein Leben in Gefahr. Dies aber nicht der Fall ist! Was auch passiert, Du bist körperlich in Sicherheit. Welche kleinen und großen Katastrophen auch immer die nächsten Tage, Wochen oder Monate an Sicherheitsvorfällen mit sich bringen mögen – Du wirst am Leben bleiben und Deinen Weg weitergehen!
  4. Um daran denken zu können, sind erholsame Phasen, in denen Du den „Kampf-oder-Flucht-Zustand zwischendurch unterbrechen kannst, sehr wichtig!

Das heißt für Dich jetzt konkret:

Nun legst Du los! Du verschaffst Dir einen Überblick. Dann findest Du heraus, was zu verbessern ist. Und setzt einen Punkt nach dem anderen um.

  1. Notiere Dir 1 Woche lang alle täglichen Arbeitsschritte
  2. Wo und wie kannst Du Deine Sicherheit verbessern?
    1. Wo ist die Sicherheit bisher zugunsten der Bequemlichkeit auf der Strecke geblieben?
    2. Welche (technischen) Entwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten gibt es?
    3. Was kannst/solltest/willst Du ändern?
  3. Wähle einen Punkt, der relativ leicht umzusetzen ist und dabei eine große Wirkung hat.
    1. Setze den Punkt um.
    2. Gewöhne Dir diese Gewohnheit an.
    3. Mach sie zum Bestandteil Deiner neuen Routine!
  4. Wiederhole die Schritte 2 und 3 so oft, bis alle Punkte der Liste abgehakt sind.

Einige Beispiele für Knackpunkte bei Deiner Sicherheit im Internet:

  • Updates Software
  • Updates Hardware
  • Login/Logout-Verhalten
  • Cookies und Co.
  • Möglichst sichere Passwörter
  • Social-engineering-Hürden
  • Auf dem Laufenden bleiben, welche Cybercrime-Trends es gibt
  • Ersatz-Arbeitswege
  • Ausweich-Kommunikationskanäle
  • Wie reagierst Du auf Erpressungsversuche?
  • Wer wird wann hinzugezogen?
  • Grundsatzentscheidung: Wann wird welche Maßnahme ergriffen?
  • Notfall-Pläne
  • Notfall-Kontakte
  • Meldepflichten

Nun habe ich Dir einen ersten kleinen Überblick dazu gegeben, wie Du sicherer im Internet unterwegs sein kannst.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann habe ich hier noch etwas für Dich zum durchstöbern:

Nachlese: Internet-Sicherheit

Rund um das Thema „Sicherer im Internet“ kannst Du aktuell unter diesen Angeboten von mir auswählen:

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